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Säuregehalt bei Olivenöl – einfach erklärt

Veröffentlicht am 3. Juli 2026

„Säuregehalt max. 0,8 %" steht auf vielen Flaschen. Aber was bedeutet das eigentlich – und warum ist diese Zahl so wichtig für die Qualität?

Was ist der Säuregehalt?

Der Säuregehalt misst den Anteil freier Fettsäuren (angegeben als Ölsäure) im Öl. Freie Fettsäuren entstehen, wenn Oliven beschädigt werden, zu lange lagern oder zu warm verarbeitet werden. Vereinfacht gesagt: Je niedriger der Wert, desto frischer und sorgfältiger wurde gearbeitet.

Der häufigste Irrtum: Säure kann man nicht schmecken

Ein niedriger Säuregehalt bedeutet nicht, dass das Öl mild schmeckt – und ein bitteres Öl hat keine „viel Säure". Der Säuregehalt ist ein chemischer Laborwert und mit der Zunge nicht wahrnehmbar. Die Bitterkeit kommt von gesunden Polyphenolen, nicht von Säure.

Die gesetzlichen Grenzwerte

Warum ist ein niedriger Wert gut?

Ein niedriger Säuregehalt zeigt, dass die Oliven gesund geerntet und schnell verarbeitet wurden – idealerweise innerhalb weniger Stunden nach der Ernte, bei niedriger Temperatur (Kaltpressung). Lange Transportwege, gequetschte Früchte oder Hitze treiben den Wert nach oben.

Merksatz: Der Säuregehalt verrät nicht, wie das Öl schmeckt – aber wie sorgfältig es hergestellt wurde.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Achten Sie auf die Angabe „nativ extra" in Kombination mit Erntejahr und Herkunft. Erzeuger, die stolz auf ihre Qualität sind, nennen diese Werte offen.

Unser Olivenöl aus Mudanya wird kalt gepresst und schnell nach der Ernte verarbeitet – so bleibt der Säuregehalt niedrig und der Geschmack frisch.

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