In der Türkei ist Olivenöl nicht nur Zutat – es ist eine eigene Gericht-Kategorie. „Zeytinyağlı" bedeutet wörtlich „mit Olivenöl" und steht für eine ganze Familie von Gerichten, die kalt oder lauwarm serviert werden.
Gemüse wird sanft in reichlich Olivenöl geschmort, mit Zwiebeln, etwas Zucker und Zitrone – dann abgekühlt serviert. Das Öl ist dabei kein Bratfett, sondern Hauptdarsteller: Sein Aroma trägt das ganze Gericht. Genau deshalb lohnt sich hier ein hochwertiges natives Olivenöl extra.
Grüne Bohnen mit Zwiebeln, Tomaten und Olivenöl langsam schmoren, lauwarm oder kalt mit Zitrone servieren. Der Inbegriff türkischer Sommerküche.
Auberginen mit Zwiebel-Tomaten-Füllung, großzügig mit Olivenöl übergossen und im Ofen geschmort. Der Name bedeutet „der Imam fiel in Ohnmacht" – der Legende nach vor Begeisterung.
Artischockenböden mit Karotten, Erbsen und Kartoffeln in Olivenöl-Zitronen-Sud gegart. Ein Festtagsgericht der Ägäisküche.
Am einfachsten und vielleicht am schönsten: frisches Weißbrot, gutes Olivenöl zum Tunken, dazu Oliven, Käse und Tomaten. Kein Rezept nötig – nur gute Zutaten.